Schnee, Sonne, Skifahren und Geselligkeit im Stubaital

 

Eine wunderschöne und wohlgeplante Woche (vom 3. bis zum 9. Februar 2019)erlebten 25 Wintersportler vom Ski-Club Hanau im Stubaital.  Mit einem gecharterten Komfort-Reisebus und seinem lustig-originellen Busfahrer starteten wir wohlgelaunt am frühen Morgen in Hanau. Viel Verkehr und mieses Wetter trübten die super Stimmung überhaupt nicht, zumal ein zünftiges Mittagsmahl abseits der Autobahn die lange Fahrt wohlschmeckend teilte. Alles lief glatt und schon die erste Nacht im schönen Hotel in Medraz ließ Skiträume aufkommen.


Der neue Morgen zeigte sich alsbald mit einem blauen Himmel und frostigen Temperaturen – genau richtig für uns.
Nun ging’s mit dem „eigenen“ Bus hinauf zum Stubai-Gletscher, Skipässe wurden gekauft, teilweise ganz neue, aktuelle Skimodelle gemietet und dann ab in die Gondeln nach oben.    Unsere eigenen geschulten DSV-Übungsleiter teilten uns vor dem ersten Start in verschiedene Leistungsgruppen ein. Und schon legten wir mit strahlenden Gesichtern los und erhielten dazu vom jeweiligen Übungsleiter Tipps zur Verbesserung unserer Fahrtechnik und des Stils. Eben jeder nach dem vorhandenen Können.
Die vielfältigen Pisten waren bestens gepflegt – genauso wie die einladenden und gut besuchten Skihütten. An den zwei folgenden Tagen wechselten wir ins Ski-Gebiet „Schlick 2000“ mit seinen abwechslungsreichen schönen Pisten. Diesmal nutzten wir den örtlichen Skibus direkt ab unserem Hotel.
Das Training in den kleinen Gruppen brachte für viele von uns sicht-und spürbare Fahrstilverbesserungen. In den kleinen Verschnaufpausen war hier auch Gleitschirmfliegen (sogar im Tandem) zu beobachten.
Am vorletzten Tag, wieder auf dem Stubai-Gletscher (mit eigenem Bus), „fieberte“ unsere gesamte Truppe dem Abschlussrennen mit Torlauf entgegen. Der Kurs wurde auf reservierter Strecke abgesteckt und jeweils zwei Läufer gingen an den Start. Zehn „Paare“ traten an. Im Zieleinlauf sollten beide gleichzeitig eintreffen. Das war ziemlich spannend und unterbrach unsere vielen sonstigen „Abfahrten“, bis bei manchem die Beine schwächer wurden. Zum „Feierabend“ wieder am Bus angekommen, beglückte uns Busfahrer Stefan regelmäßig mit einem willkommenen Glühwein. Nach einem weiteren Super-Skitag hatten wir während unseres wohlschmeckenden Extra-Dinners auch gelungene musikalische Unterhaltung von einem witzigen Keybord-Player, er brachte uns zum Mitgesang in ausgelassener Stimmung, bis spät in den Abend. Noch warteten weitere Highlights am letzten Tag auf uns. Die Stubaier „Eisgrotte“ auf dem Gletscher. Um zehn Uhr trafen wir am Eingangstor der Grotte ein und es empfing uns der „Grotten-Guide“ mit seinen hoch interessanten physikalischen Informationen zum Thema Gletscherbildung in ausführlicher und netter Weise. Er ist auch gleichzeitig einer der wenigen „Erschaffer“ dieser beeindruckenden Grotten-Welt. Direkt danach war „Schi fahrn“ bis die „Waden glühen“ angesagt. Bei mir waren es jedoch die Knie, die mir sagten: „Nun lass es gut sein, denn du bist nur ein mitgereister Urlaubs-Skifahrer“ und nicht so fit wie die meisten Clubmitglieder es wohl sind.  -    Am Ende unseres letzten Skitages mussten einige die Leih-Ski zurückgeben und wir trafen uns wieder in fröhlicher und zufriedener Runde am Bus zu Glühwein und Sekt. Allen ging es gut und keiner hatte sich verletzt. Natürlich fehlte noch die Siegerehrung des Rennens. Sie wurde in einem Séparée unseres Hotels nach dem 4-Gänge-Menü zelebriert. Die Ehrung erfolgte rückwärts mit Urkunde und Medaille. Meine ausgeloste Partnerin und ich waren die ersten „Geehrten“ auf Platz zehn, bis hin zum Sieger-Paar auf Platz 1. Für sie bedeutete das allerdings eine Runde Obstler ! Weiter ging es dann mit spaßigen Beiträgen und Anekdoten aus unseren Reihen, natürlich auch mit dem einen oder anderen „Gläschen“, bis in den späten Abend. Schließlich mussten ja leider auch noch die Koffer gepackt werden.

 

 

Der nächste Morgen kam dann sehr früh! Die eigenen Skier waren glücklicherweise bereits am Vorabend in der Busbox und das Gepäck bald rasch verstaut. Die Heimfahrt begann bei noch immer wunderschönem Wetter bereits um viertel nach acht.
Nicht ganz ohne Störungen und Wetterverschlechterung kamen wir am frühen Abend wohlbehalten in Hanau an.
Allerorten Abschied mit Küsschen nach so schönen und sportlichen Tagen mit dem Versprechen: „Das machen wir wieder.“.

 

von Hans-Jörg Rochlitzer